Die Schattentherapie (auch Schatzenarbeit) ist mehr als eine Methode – sie ist ein Weg in die verborgenen Tiefen der menschlichen Persönlichkeit. Ihre Ursprünge reichen zurück in die 1970er Jahre, als Thorwald Dethelfsen die Prinzipien der Reinkarnationstherapie entwickelte. Inspiriert von tiefenpsychologischen Ansätzen und der Philosophie der Polarität erkannte Dethlefsen, dass jeder Mensch einen „Schatten“ in sich trägt – ein Konzept, das auf C.G. Jung zurückgeht – also verdrängte Anteile der Persönlichkeit, die oft unbewusst das Leben, Entscheidungen und Beziehungen prägen.
Dethlefsen entwickelte eine Methode, die weit über bloße
Neugier auf vergangene Leben hinausgeht. Es geht darum, den
Schatten zu erkennen, zu verstehen und zu integrieren – eine
Arbeit, die Heilung, Selbstentwicklung,
Persönlichkeitswachstum und persönliche
Transformation ermöglicht. Seine wichtigsten Werke wie
Schicksal als Chance und Krankheit als Weg
(mit Rüdiger Dahlke) bilden bis heute die theoretische
Grundlage der Schattentherapie und zeigen, wie Schicksal,
Krankheit und innere Konflikte als Botschaften der Seele
interpretiert werden können.
Thorwald Dethlefsen ist inzwischen verstorben,
doch sein Einfluss auf die Schattenarbeit bleibt unverändert.
Nach Dethlefsens Rückzug übernahm Mathias Wendel die Verantwortung für die Weiterentwicklung der Methode. Wendel gründete die Münchener Schule für Reinkarnationstherapie und schrieb das Buch Maskenball der Seele, in dem er die Prinzipien der Schattentherapie verständlich darlegte.
Unter seiner Leitung wuchs die Methode zu einer anerkannten Therapieform, die Menschen in der Konfrontation mit ihrem Schatten unterstützt. Mathias Wendel verstarb 2018, und die Münchener Schule wurde daraufhin aufgelöst.
Engin Iktir wurde direkt von Wendel ausgebildet und arbeitete viele Jahre eng mit ihm zusammen. Heute leitet Iktir das Zentrum für Reinkarnationstherapie in Frankfurt am Main und bildet Therapeuten in der klassischen Schatzenarbeit aus.
Er gilt als legitimer Nachfolger und Bewahrer der Tradition: Engin Iktir hat die Schattentherapie in das digitale Zeitalter transformiert, indem er moderne Kommunikationsmittel nutzt, um das Wissen weiterzugeben, ohne die intensive, persönliche Arbeit der Präsenztherapie zu ersetzen.
Die Schattentherapie nach Iktir trägt die zentralen Elemente der Münchner Schule weiter und basiert auf dem Schattenbegriff von C.G. Jung:
Rückführung ohne Hypnose: Klienten arbeiten im Alphazustand, behalten aber volles Wachbewusstsein, um Erlebnisse bewusst zu integrieren.
Arbeit mit dem Schatten: Ziel ist die Konfrontation mit verdrängten Persönlichkeitsanteilen, nicht bloße Neugier auf vergangene Leben.
Gesetz der Resonanz: Alles, was uns im Außen begegnet, spiegelt innere Prozesse wider; Symptome und Krisen werden als Botschaften der Seele interpretiert.
Verankerung in der Theorie: Die Arbeit stützt sich auf Dethlefsens zentrale Werke wie Schicksal als Chance und Krankheit als Weg, die den philosophischen Rahmen für die Therapie liefern.
Die Arbeit von Engin Iktir zeigt, dass die Schattentherapie keine historische Methode, sondern eine lebendige, praxisnahe Therapieform ist. Von Dethlefsen über Wendel zu Iktir zieht sich ein roter Faden, der die Weisheit der Schatzenarbeit, Reinkarnationstherapie und Persönlichkeitsentwicklung ins 21. Jahrhundert trägt.
Wer heute nach authentischer Reinkarnationstherapie in der Tradition der Münchener Schule sucht, findet in Engin Iktir den führenden Vertreter, der das Erbe bewahrt, weiterentwickelt und in die moderne Praxis überträgt – selbst nachdem die Münechner Schule aufgelöst wurde.
Engin Iktir Leiter des Frankfurter Zentrums für Reinkarnationstherapie Direkte Linie der Münchener Schule nach Thorwald Dethlefsen und Mathias Wendel
Seit über zwanzig Jahren begleite ich Menschen in intensiven Prozessen der Schattenarbeit. Mehr als 15.000 Stunden Erfahrung mit inneren Bildern und tiefenpsychologischen Bewegungen prägen meine Arbeit. Ich arbeite klar, direkt und erfahrungsbasiert – ohne Modelle, ohne Suggestion und mit offenem Herzen.
Praxisstandort: Frankfurt am Main