Zu Ihrer ersten Sitzung nehmen wir uns Zeit, um Ihre aktuelle Situation in Ruhe zu besprechen. Was beschäftigt Sie im Moment, was drückt, was soll sich verändern. Gemeinsam klären wir, was in der Therapie angeschaut oder bearbeitet werden soll. Am Ende formulieren Sie einen Therapieauftrag, an dem wir uns im Verlauf der Sitzungen orientieren.
Wenn alles Wichtige ausgesprochen ist, wechseln wir in die eigentliche Arbeit. Über eine einfache Atemführung kommen Sie in einen Trancezustand. Das ist kein „Wegtreten“, sondern ein wacher, klarer innerer Raum, in dem Bilder auftauchen können, die im Alltag oft überlagert sind.

In der Trance tauchen innere Bilder auf. Sie sprechen diese Bilder spontan laut aus, während ich Sie begleite. Die Bilder zeigen sehr direkt, was in Ihnen arbeitet – oft klarer als jedes Gespräch. Ich unterstütze Sie dabei, Ihre Erfahrung möglichst tief erleben zu können. In geschützter Atmosphäre können Sie alles aussprechen, was Sie innerlich beschäftigt. Sie gehen Schritt für Schritt durch das, was sich zeigt. Da ich keine Hypnose verwende, bekommen Sie alles mit.
Am Ende hole ich Sie vollständig und sanft aus der Trance zurück. Danach besprechen wir die Bilder, die Sie erlebt haben. Ich übersetze Ihnen, was diese Bilder bedeuten und was Ihre Seele Ihnen damit zeigt. Es geht um das symbolische Deuten Ihrer inneren Wahrheit – klar, direkt und einfühlsam. So gewinnen Sie ein tieferes Verständnis dafür, warum genau diese Bilder heute aufgetaucht sind und was sie Ihnen sagen wollen.

Sie bekommen die Audioaufnahme der Sitzung mit nach Hause. Dort hören Sie sie noch einmal an und führen ein Tagebuch. Das Tagebuch ist wichtig, weil es die inneren Bewegungen festhält, die zwischen den Sitzungen weiterlaufen. Diese Arbeit zuhause vertieft den Prozess und vertieft ihre Erfahrung.
Am folgenden Tag läuft es wieder genauso: Vorgespräch – Atem – Trance – Bilderreise – Nachgespräch. Jede Sitzung baut auf der vorherigen auf, ohne Druck und ohne künstliche Ziele. Der Prozess entwickelt sich in seinem eigenen Tempo.
Sie müssen sich nicht vorbereiten. Ein Tagebuch sollten Sie bereitlegen. Wenn Sie möchten, können Sie „Maskenball der Seele“von Mathias Wendel lesen – es hilft beim Verständnis der Arbeit, ist aber keine Pflicht. Ab der zweiten Woche können Sie zusätzlich fasten, orientiert am „Großen Buch des Fastens“von Rüdiger Dahlke. Auch das ist freiwillig.

Wie beginnt die Arbeit?
Mit dem ersten inneren Bild. Es zeigt, wohin die vier Wochen gehen und welche Bewegung ansteht.
Was passiert, wenn ein Bild stockt?
Dann braucht es einen Moment, bis es weitergeht. Das Stocken ist Teil des Weges und trägt die eigentliche Spannung.
Wie fühlt sich eine Sitzung an?
Direkt, nah, manchmal bequem, manchmal unbequem – aber immer klar geführt durch das innere Erleben.
Was verändert sich in den vier Wochen?
Alte Muster verlieren Halt, neue Bilder tauchen auf, und etwas in dir beginnt sich zu bewegen.
Was ist diese Arbeit nicht?
Keine Analyse, keine Deutung, kein Coaching. Es ist reine Erfahrung am eigenen inneren Bild.