Engin Iktir

Münchener Schule Reinkarnationstherapie

Ursprung & Fortführung

Die Münchener Schule war ein loser Zusammenschluss von Renkarnationstherapeuten, die eine gemeinsame Haltung teilten. Im Zentrum ihrer Arbeit stand die Zuwendung zum Schatten, jenem inneren Anteil, der im Menschen im Verborgenen liegt. Diese bewusste Hinwendung gilt als wesentlicher Schritt im therapeutischen Prozess, da gerade dieser Anteil auf dem Weg zu Heilung und innerer Ganzheit eine zentrale Rolle spielt.

Gegründet wurde die Münchener Schule von Matthias Wendel Mitte der 1990er-Jahre. In den 1980er-Jahren war er über zehn Jahre Mitarbeiter von Thorwald Dethlefsen, von dem er Anfang der 1990er-Jahre die Ausbildung zum Reinkarnationstherapeuten übernommen hatte. Anschließend gründete er die Münchener Schule und führte sie über mehr als zwei Jahrzehnte. Mit dem Tod von Matthias Wendel am 23. März 2018 löste sich die Münchener Schule in dieser Form auf.

Zentrale Merkmale der Arbeit nach der Münchener Schule

Die Münchener Schule verstand die Reinkarnationstherapie als einen erfahrungsorientierten Weg ins Innere. Im Mittelpunkt stand das unmittelbare Erleben seiner eigenen seelischen Wahrheit. Der Zugang erfolgte über das intensive Atmen, das den Kontakt zum inneren Erleben eröffnete. Seelenbilder zeigten sich in der Projektionen auf frühere Leben.

Tiefenpsychologisch orientierte Reinkarnationstherapie

  • Tiefenpsychologisch orientierte Reinkarnationstherapie,

  • Entwickelt und geprägt durch Thorwald Dethlefsen

  • weitergeführt durch Matthias Wendel

  • Krankheit, Krise und Symptom als sinnvolle Ausdrucksformen der Seele

Die Arbeit mit dem Schatten

Ein zentrales Element der Arbeit war die Zuwendung zum Schatten. Jenen inneren Anteilen, die im Menschen im Verborgenen liegen. Jene Anteile sind die Anteile die Unruhe, Symptome oder Blockaden hervorrufen, weil sie gehört und gesehen werden wollen. Im Verlauf der Therapie entsteht eine Auseinandersetzung mit seinem verstoßenem Anteil und wie dieser Anteil zur Heilung beiträgt. Werden mehrere Sitzungen nacheinander abgehalten entfaltet sich dem Klienten sein seelisches Muster über alle Inkarnationen hinweg. Erst in dieser Abfolge wird das übergeordnete Muster sichtbar

Die Mann–Frau-Konstellation in der Reinkarnationstherapie

Der Therapeut nahm dabei die Rolle eines begleitenden Gegenübers ein. Er unterstützte den Prozess mit Hinweisen und Impulsen und half, die entstehenden Seelenbilder einzuordnen, zu deuten und in eine verständliche Sprache zu übersetzen. Die therapeutische

Ein wesentlicher Bestandteil der Münchener Schule war die Mann–Frau-Konstellation in der therapeutischen Arbeit. Matthias Wendel legte großen Wert darauf, dass diese Zuordnung eingehalten wurde, da sie den Zugang zu den wunden Punkten der Seele eröffnete, die es zu behandeln galt.

Aus meiner eigenen über 20-jährigen Erfahrung in der Reinkarnationstherapie kann ich diese Haltung bestätigen. Auch wenn viele Therapeutinnen der Meinung sind, mit dieser Konstellation gut arbeiten zu können, zeigt meine Beobachtung eher, dass der Widerstand in diesen Fällen sogar zunehmen kann. Gerade dort, wo tief verankerte seelische Themen behandelt werden wollen, macht die therapeutische Zuordnung einen entscheidenden Unterschied.

"In der Reinkarnationstherapie nach der Münchener Schule zeigt sich in vielen Fällen eine besondere therapeutischen Wirksamkeit zwischen männlichem Therapeuten und weiblicher Klientin oder umgekehrt. Selbstverständlich hängt der therapeutische Erfolg immer von der individuellen Person, der Beziehung und der inneren Bereitschaft ab - Geschlecht allein ist kein Garant, aber ein möglicher Wirkfaktor."

In der Praxis von Reinkarnationstherapeuten wie Engin Iktir zeigt sich, dass insbesondere weibliche Klientinnen von der therapeutischen Arbeit mit einem männlichen Therapeuten profitieren können, da archetypische und Beziehungsmuster leichter zugänglich werden.

Ich bin der einzige männliche Therapeut, der diese Form der Reinkarnationstherapie in der von Matthias Wendel geprägten Art heute im deutschsprachigen Raum praktiziert. Und mit über 15000 Stunden an Erfahrung in Reinkarnationstherapie qualitativ gleichwertig zu ihm und das ist wichtig.

Die Geistige Welt als Herzstück der Münchener Schule

Das Herzstück der Münchener Schule bildete die Arbeit mit der Geistigen Welt und die mediale Anbindung als integraler Bestandteil der Therapie und Ausbildung. Dieses Element prägte die therapeutischen Prozesse sowie die Entwicklung der Teilnehmer nachhaltig.

Neben der Ausbildung zum Reinkarnationstherapeuten bot die Münchener Schule auch Fortbildungen und begleitende Kurse an, die die therapeutische und persönliche Entwicklung vertieften.

„Das entscheidende Herzstück – die konsequente Arbeit mit der Geistigen Welt in Verbindung mit therapeutischer Führung – wird jedoch nicht weitergegeben oder praktiziert. Dadurch entsteht ein deutlicher Unterschied: in der Tiefe der Prozesse, in der inneren Reifung der Teilnehmer, in der Qualität dessen, was nach einer Ausbildung tatsächlich weitergetragen werden kann“

Das Ende der Münchener Schule und ihre Fortführung

Mit dem Tod von Matthias Wendel am 23.03.2018 endete die Münchener Schule in ihrer ursprünglichen Form. Zwar berufen sich heute verschiedene Anbieter auf seine Arbeit, das entscheidende Herzstück – die konsequente Verbindung von Reinkarnationstherapie und geistiger Welt – wird jedoch nicht mehr angeboten, außer im Frankfurter Zentrum.

Das Frankfurter Zentrum führt diese Arbeit inhaltlich fort. Es bietet – wie zuvor die Münchener Schule – die Ausbildung zum Reinkarnationstherapeuten sowie ergänzende Fortbildungen und begleitende Kurse an. Engin Iktir ist dabei der einzige männliche Therapeut im deutschsprachigen Raum, der diese Form der Arbeit in der von Matthias Wendel entwickelten Tiefe und Konstellation weiterführt.

Fazit: Reinkarnationstherapie heute

Die Reinkarnationstherapie der früheren Münchener Schule wird in dieser Form heute nicht mehr weitergeführt. Gleichzeitig lebt ihre Haltung, Tiefe und Ausrichtung weiter. Engin Iktir führt diese therapeutische Tradition in seiner Praxis für Reinkarnationstherapie sowie in der dazugehörigen Therapeuten-Ausbildung fort und entwickelt sich auch weiter. Methoden und Grundhaltungen, wie sie von Thorwald Dethlefsen und Matthias Wendel geprägt wurden, bilden dabei weiterhin die Grundlage.

Menschen, die sich von diesem Ansatz angesprochen fühlen und eine tiefgehende, erfahrungsorientierte Reinkarnationstherapie suchen, finden hier einen Ort, an dem diese Arbeit mit Erfahrung und innerer Klarheit weitergeführt wird.

Häufige Fragen zur Münchener Schule der Reinkarnationstherapie

Was war die Münchener Schule der Reinkarnationstherapie?

Die Münchener Schule war ein Zusammenschluss von Reinkarnationstherapeuten, die eine gemeinsame therapeutische Haltung teilten. Geprägt wurde sie von Matthias Wendel, der die Arbeit auf Grundlage der Reinkarnationstherapie nach Thorwald Dethlefsen weiterentwickelte. Im Zentrum standen das erfahrungsorientierte Arbeiten, die Zuwendung zum Schatten sowie die Einbindung der Geistigen Welt als integraler Bestandteil von Therapie und Ausbildung.

Gibt es die Münchener Schule heute noch?

In ihrer ursprünglichen Form existiert die Münchener Schule heute nicht mehr. Mit dem Tod von Matthias Wendel am 23. März 2018 endete die Schule als institutioneller Zusammenschluss. Zwar beziehen sich verschiedene Anbieter weiterhin auf seine Arbeit, das zentrale Herzstück der Münchener Schule wird jedoch nur noch im Frankfurter Zentrum von Engin Iktir praktiziert.

Wo wird die Reinkarnationstherapie nach der Münchener Schule heute angeboten?

Die Reinkarnationstherapie in der von Matthias Wendel geprägten Tiefe und Ausrichtung wird heute im Frankfurter Zentrum weitergeführt. Dort werden sowohl therapeutische Prozesse als auch die Ausbildung zum Reinkarnationstherapeuten angeboten. Engin Iktir führt diese Arbeit auf Grundlage der Methoden und Haltungen der Münchener Schule fort.

Autorenbox

Engin Iktir Leiter des Frankfurter Zentrums für Reinkarnationstherapie Direkte Linie der Münchener Schule nach Thorwald Dethlefsen und Mathias Wendel

Seit über zwanzig Jahren begleite ich Menschen in intensiven Prozessen der Schattenarbeit. Mehr als 15.000 Stunden Erfahrung mit inneren Bildern und tiefenpsychologischen Bewegungen prägen meine Arbeit. Ich arbeite klar, direkt und erfahrungsbasiert – ohne Modelle, ohne Suggestion und mit offenem Herzen.

Praxisstandort: Frankfurt am Main